Hände, die Augen unseres Herzens

Der Workshop "Sonntag der Sinne" ist vorbei aber es bleiben wunderschöne Erinnerungen, die wir mit nach Hause genommen haben. Dafür noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer, ihr wart SUPER :)! Einer der Sinne war der Tastsinn. Für diese Erfahrungswelt hatte ich mir zwei Übungen ausgedacht, bei welchem der Fokus ganz auf den Händen, dem Berühren der eigenen Hände und dem Berühren eines anderen Menschen lag. Auch machten wir den ganzen Tag über immer wieder die Erfahrung, wie sich die einzelnen Sinne mit geschlossenen Augen anfühlten, so auch mit unserem Tastsinn. Ich nenne die Hände eines Menschen auch die "Augen des Herzens". 

Viele Menschen achten sich nur auf die Hände, wenn sie sich verletzt haben oder wenn sie schmerzen. Sollten wir ihnen nicht auch ohne Schmerz mehr aufmerksamkeit schenken? Sie helfen, halten, heilen, lieben, berühren, liebkosen und noch einiges mehr. Sie sind die Brücken zu unseren Mitmenschen. Einsame Menschen fühlen ein Streicheln viel intensiver als jene, die täglich körperkontakt mit anderen Menschen haben. Hände berühren nicht nur unsere Haut, sondern auch unser Innerstes.  Geleitet von unserer Absicht, sind sie eines unserer stärksten Ausdrucksmittel. Wenn wir jemanden sanft über den Rücken fahren um ihn oder sie zu trösten, dann streicheln wir nicht nur den Rücken, sondern auch das Herz dieses Menschen. In der heutigen Gesellschaft werden einfache, zwischenmenschliche Berührungen zu schnell als "Übergriff" gewertet. Wir vereinsamen jeden Tag mehr. Auch in Langzeitbeziehungen kommt Berührung oft zu kurz. Schliesslich kennt man sich ja, was soll das noch, sind erklärende Aussagen. Aber, und das werden die Betroffen selbst wahrscheinlich bejahen können, ohne Berührungen, sprich Körperkontakt, fehlt etwas. Viele Menschen betrachten bereits einfache - ohne sexuelle Absicht - Berührungen, als sexuell. Eine tragisches Experiment bestätigte jedoch, dass Neugeborene ohne zwischenmenschliche und körperliche Berührung an eben diesem Notstand sterben Es ist also nicht in erster Line Sex, sondern Berührungen die einem Menschen ohne Worte sagen: Du bist hier, ich sehe dich und ich fühle dich. Ich möchte dich trösten, dich lieben und so weiter. Ich wünsche mir, dass sich wieder mehr Menschen berühren, sich in den Arm nehmen "free huggs", kostenlose Umarmungen geben, vielleicht die Augen schliessen und bewusst wahrnehmen, wie das Herz sich dabei fühlt und freut. 

Die Hände - unsere Augen des Herzens. Ohne sie sind wir 10 mal weniger als mit ihnen. Wenn Du das nächste Mal auf deine Hände schaust, wirst Du vielleicht an diese Worte denken und dir selbst und deinen Händen eine kleine, dankbare Streicheleinheit geben. Es tut gut und nur weil wir es nicht gewohnt sind heisst das noch lange nicht, das es uns nicht gefallen und gut tun könnte. 

Herzlich, Monika

 

Tags: Hände, Workshop,, Hypnothera Reinach

Ihr Vorteil

Der grosse Vorteil für meine Klienten liegt in der Vielfalt meiner Interessen und Ausbildungen, kombiniert mit nunmehr Jahrzehnten der Erfahrung. Jeder Mensch ist individuell und speziell. Darum betrachte ich mein Gegenüber als "Gesamtkunstwerk", mit all seinen schatten- und natürlich auch den hellen Seiten.

Ich habe schon sehr viele Lebensgeschichten gehört und vieles selbst erlebt, darum liegt es nicht in meiner Natur zu verurteilen. Wir alle leben um zu lernen.

Ziel ist: mehr Lebensqualität und damit Freiheit für meine Klienten zu erreichen. 

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