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Ängste und Phobien Info - wie kann mir geholfen werden?

Die Ursachen von Depression oder Suchtproblemen kann oft auf Angststörungen zurückgeführt werden. Sie sind die häufigste psychische Erkrankung unserer Zeit und äussern sich auf verschiedene, und individuelle Weise.

Auch viele Phobien (Spinnenangst, Flugangst, Höhenangst u.v.m.) können durch Hypnose und die ebf Methode erfolgreich aufgelöst oder zumindest gemildert werden. In beiden Fällen stehen die Chancen, mittels Coaching und Hypnose zu mehr Lebensqualität zu gelangen, sehr gut. 

Wie kann mir die ebf Methode und Hypnose dabei helfen?

Grundsätzlich werden unbewusste Verhaltensweisen neu konditioniert resp. programmiert. Mit der ebf Methode spüren wir die Ursachen auf und wenn erwünscht und nötig, werden wir anschliessend in einer Folgesitzung ein neues Programm mittels Hypnose schreiben. Oft ist es so, dass die ebf Methode alleine schon sehr gute und schnelle Resultate erzielt, die im Alltag nachvollziehbar sind. Hypnose setze ich ein, wenn wir die alten Muster losgelassen haben und neue integrieren wollen. Dies hängt immer von der Situation und dem Wunsch des Klienten ab.  

Die häufigsten Phobien auf einen Blick

Blutphobie

Der Anblick klaffender Wunden ist für die meisten Menschen schwer zu ertragen. Patienten mit Blutphobie geraten jedoch schon beim kleinsten Schnitt in den Finger oder bei einer routinemäßigen Blutabnahme in Panik – oder fallen gar in Ohnmacht: Das Herz rast, der Blutdruck sinkt, kalter Schweiß bricht aus. Oft haben die Betroffenen gleichzeitig eine panische Angst vor Spritzen und ärztlichen Eingriffen aller Art. Auch meiden sie in der Regel Krankenhausbesuche. Blut- und Injektionsphobien kommen bei drei bis vier Prozent der Bevölkerung vor. Sie sind nicht ganz ungefährlich: Die Patienten schieben notwendige Behandlungen und sogar lebenswichtige Operationen auf die lange Bank. Und Frauen verzichten aus Angst vor der Geburt trotz Kinderwunsch auf eine Schwangerschaft. 

Flugangst

Schweißausbrüche, Herzrasen, Atemnot, Übelkeit und Panik – Flugangst gehört zu den häufigsten Phobien: Jeder Zweite verspürt über den Wolken ein deutliches Unbehagen, für fast ein Drittel der Bevölkerung wird Fliegen zur Qual. Dadurch rücken nicht nur exotische Urlaubsziele in weite Ferne – für so manche berufliche Karriere bedeutet Flugangst das sichere Aus. Die Betroffenen fürchten allerdings weniger einen Absturz als das Gefühl der Enge und die Tatsache, ihr Leben fremden Menschen anzuvertrauen. Die Lufthansa veranstaltet regelmäßig »Seminare für entspanntes Fliegen«: In nur zwei Tagen soll sich unter psychologischer Anleitung die Flugangst bei 80 Prozent der Teilnehmer deutlich verringern. 

Höhenangst

Heftiger Schwindel, die Angst, zu fallen oder die Kontrolle zu verlieren und in die Tiefe zu stürzen – wer an Höhenangst leidet, meidet Brücken, hohe Gebäude, Klippen und Berggipfel. Oft entwickelt sich Höhenangst aus einem normalen Höhenschwindel, der eine wichtige Warnfunktion ausübt: Bei zu großer Entfernung zwischen den Augen und dem nächsten festen Objekt wird die Körperhaltung instabil, wodurch sich die Sturzgefahr tatsächlich erhöht. Wenn aber schon das Besteigen eines Stuhles oder das Überqueren einer Brücke Probleme macht, ist aus einer gesunden Reaktion eine beeinträchtigende Angst geworden. Höhenangst ist mit Verhaltenstherapie gut zu behandeln: Der Patient stellt sich der Situation, die ihn ängstigt – so lange, bis die Angst nachlässt. 

Infektionsangst

Die krankhafte Angst vor Schmutz und Bakterien kann einem Menschen das Leben zur Hölle machen: Menschenansammlungen, Türklinken, Wechselgeld, öffentliche Verkehrsmittel, Telefonzellen und Toiletten versetzen die Betroffenen in helle Panik. Von anderen Menschen berührt zu werden, ist ihnen zutiefst zuwider; im Extremfall können Patienten ihre Wohnung nicht mehr verlassen.Infektionsangst geht meist mit ausgeprägt zwanghaftem Verhalten einher: Mit stundenlangen Waschritualen versuchen die Betroffenen, einer drohenden Infektion zu entgehen. Doch die Reinigungszeremonien lindern die Infektionsangst nur vorübergehend. Und da sich die Patienten durch das ständige Waschen den Säureschutzmantel der Haut ruinieren, erhöht sich sogar das Infektionsrisiko. Die krankhafte Angst vor Ansteckung lässt sich verhaltenstherapeutisch behandeln: Die Patienten lernen, Dinge zu berühren, ohne sich hundertmal am Tag die Hände zu waschen. 

Klaustrophobie

Die Angst vor geschlossenen, engen Räumen (griechisch klaustros: eng, phobos: Angst) kann den Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigen: Sie meiden Aufzüge, Tunnels und Unterführungen, U-Bahnen und Flugzeuge; sie geraten in Panik, wenn sie im Konzertsaal in der Mitte sitzen müssen. Das Gefühl, ohne Fluchtweg eingesperrt zu sein oder in einem engen Raum stecken zu bleiben, ist für Klaustrophobiker unerträglich. Die Klaustrophobie gehört zu den häufigeren Phobien; betroffen sind etwa sieben bis acht Prozent der Bevölkerung. 

Krankheitsangst

Krebs, Herzinfarkt, Aids – jeder Mensch hat Angst vor diesen Krankheiten. Wenn die Angst jedoch das gesamte Denken bestimmt, liegt eine behandlungsbedürftige Krankheitsphobie vor. Im Gegensatz zum Hypochonder, der davon überzeugt ist, bereits krank zu sein, fürchtet der Krankheitsphobiker, dass er eine Krankheit bekommen könnte. Hypochonder beobachten ihren Körper genau und gehen überdurchschnittlich oft zum Arzt; Menschen mit Krankheitsangst meiden dagegen alles, was im Entferntesten mit Krankheit zu tun hat, also auch Arztbesuche und die Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Krankheiten verschleppt werden. Ein Sonderfall sind herzbezogene Ängste mit Angstanfällen: Diese zählen Mediziner zu den Panikstörungen.

Ökophobie

Die Angst vor Umweltgiften hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die Betroffenen sind von der Furcht besessen, sich durch Umwelteinflüsse zu vergiften – und führen die verschiedensten Beschwerden darauf zurück. Sie vermuten Schadstoffe in Möbeln, Kleidern und Nahrungsmitteln, im Wasser und in der Luft, zu Hause und am Arbeitsplatz. Manche geben sogar ihren Beruf auf.
Da Umweltgifte tatsächlich krank machen können, ist oft schwer zu unterscheiden, ob Schadstoffe oder nur die Angst davor die Beschwerden auslösen. Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg fanden in Blut und Urin von 94 Betroffenen jedenfalls keine erhöhte Schadstoffbelastung. 

Platzangst

Patienten mit Agoraphobie (gr: agora = Marktplatz, phobos = Angst) sind unfähig, allein einen weiten Platz zu überqueren. Heftige Panikattacken mit Herzklopfen, und Schwindel, die Angst, ohnmächtig oder verrückt zu werden – ja sogar Todesangst sind die Folge. Agoraphobiker meiden Menschenansammlungen, öffentliche Orte und Situationen, in denen eine Flucht schwierig und keine Hilfe verfügbar ist. In Begleitung einer bekannten Person verschwinden die Angstgefühle. Da die Patienten Angst auslösende Situationen meiden, büßen sie ihre Bewegungsfreiheit immer mehr ein – bis sie ihre Wohnung nicht mehr allein verlassen können. Platzangst entsteht oft als Folge zunächst unspezifischer Panikattacken. Betroffen sind fünf bis sechs Prozent der Bevölkerung. 

Prüfungsangst

Ein gewisses Maß an Aufregung und Angst gehört bei Prüfungen einfach dazu, beflügelt sogar zu Höchstleistungen. Richtiggehende Prüfungsangst ist dagegen leistungsmindernd, weil die ständige Erwartung eines Misserfolgs den Betroffenen völlig blockiert. Angst in der Zeit der Prüfungsvorbereitung verhindert die optimale Aufnahme des Lernstoffs, Angst während der Prüfung beeinträchtigt die Wiedergabe des gelernten Wissens und geht oft mit massiven körperlichen Symptomen einher. Menschen mit ausgeprägter Prüfungsangst leiden oft auch an sozialer Phobie – der Angst, von anderen negativ beurteilt zu werden. 

Soziale Phobie

Ähnlich wie Agoraphobiker meiden Menschen mit sozialer Phobie die Öffentlichkeit. Allerdings fürchten sie soziale Situationen nicht wegen ihrer körperlichen Bedrohlichkeit, sondern weil sie Angst vor einer negativen Beurteilung durch andere Menschen haben. Sozialphobiker leben in ständiger Angst, unangenehm aufzufallen, zu erröten, zu schwitzen, zu stottern oder sich anderweitig zu blamieren. Bei ihnen können – anders als bei Agoraphobikern – auch vertraute Menschen Angst auslösen, die als potentielle Kritiker gefürchtet werden.

Tierphobien

Der Anblick von Spinnen, Schlangen und Mäusen versetzt viele Menschen in Panik; allein von einer Spinnenphobie sind 35 Prozent der Bevölkerung betroffen. Aber auch ansonsten beliebte Haustiere wie Hunde, Katzen, Pferde und Vögel können Phobien auslösen. Tierphobien haben ihre Wurzeln meist in der Kindheit. Ursachen sind oft schlechte Erfahrungen wie ein Hundebiss. Die Ängste können aber auch angeboren sein – ein Relikt aus Zeiten, als Tiere wie Schlangen tatsächlich eine alltägliche Gefahr waren. Meist steht die Angst jedoch in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr. In der Regel hilft eine Konfrontationstherapie.

Quelle: Apothekenzeitschrift "Gesundheit" / 18.03.02

Tags: Hypnose, Hypnothera Reinach, Kommunikation, Soziale Kompetenz, Coaching, Selbstvertrauen$, Blutphobie, Höhenangst, Infektionsanst, Klaustrophobie, Krankheitsangst, Ökophobie, Platzangst, Prüfungsangst, Soziale Phobie, Thierphobie

Ihr Vorteil

Der grosse Vorteil für meine Klienten liegt in der Vielfalt meiner Interessen und Ausbildungen, kombiniert mit nunmehr Jahrzehnten der Erfahrung. Jeder Mensch ist individuell und speziell. Darum betrachte ich mein Gegenüber als "Gesamtkunstwerk", mit all seinen schatten- und natürlich auch den hellen Seiten.

Ich habe schon sehr viele Lebensgeschichten gehört und vieles selbst erlebt, darum liegt es nicht in meiner Natur zu verurteilen. Wir alle leben um zu lernen.

Ziel ist: mehr Lebensqualität und damit Freiheit für meine Klienten zu erreichen. 

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